Schulbezogene Jugendsozialarbeit zur Unterstützung der Flüchtlingsintegration

Mündliche Anfrage mit Antwort der Landesregierung

Mit dem Schreiben vom 26. Oktober 2015 hat das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport den Landkreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit eröffnet, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zeitweilig für die Unterstützung in der Flüchtlingsintegration einzusetzen. Mehrere Gebietskörperschaften haben davon bislang Gebrauch gemacht. Jugendpolitische Akteure, Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter kritisieren diesen Schritt, da für den Zeitraum des Abzuges von Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern die wichtigen Aufgaben der schulbezogenen Jugendsozialarbeit an den Thüringer Schulen unerledigt bleiben. Hinzu kommt, dass den Jugendlichen ihre Ansprechpartner fehlen, obgleich allen bewusst ist, dass für eine funktionierende Schulsozialarbeit Verlässlichkeit und Kontinuität für alle Seiten gewährleistet sein muss.

veröffentlicht am 02.12.2015