Alle Thüringer Institutionen, Vereine und Beratungsstellen erhalten künftig Zugriff auf Video-Dolmetscher*innen

Astrid Rothe-Beinlich: Meilenstein bei der Unterstützung von Geflüchteten und Integration

übersetzen weltweit, Foto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

In Thüringen wird es künftig für alle öffentlichen Institutionen, Krankenhäuser, Beratungsstellen, Vereine und Verbände in der Flüchtlingsarbeit einen Zugang zu Video-Dolmetscher*innen geben.
Ein entsprechender Vertrag wurde heute nach langen Verhandlungen unterschrieben.

"Das ist ein echter Meilenstein“, freut sich Astrid Rothe-Beinlich, flüchtlings- und integrationspolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion.
"Thüringen wird damit Vorreiter in solch einer wichtigen Angelegenheit. Immer wieder hatten sich Kommunen, Beratungsstellen, Krankenhäuser, Vereine und Behörden dahingehend zu Wort gemeldet, dass es Unterstützung bei Dolmetscherleistungen bräuchte. Nun können dies alle in Thüringen in Anspruch nehmen und müssen sich nicht mehr um Einzellösungen bemühen. Mit diesem Angebot wird es vielfach leichter, Menschen ohne entsprechende Sprachkenntnisse zu verstehen, zu beraten und zu unterstützen“, so die Grünenpolitikerin weiter.

Diese Übersetzungsmöglichkeit war ein zentrales Vorhaben des Thüringer Integrationskonzeptes.

"Unser Dank gilt allen, die sich in den letzten Monaten für die Umsetzung stark gemacht und die Realisierung ermöglicht haben“, betont Astrid Rothe-Beinlich, die überzeugt ist, dass ein solches Angebot bundesweit Schule machen kann.

Meldung vom 26.04.2019