Grüne Fraktion wünscht frohe Ostern, Kraft und Zuversicht

Astrid Rothe-Beinlich: Kauft kein Ei mit einer 3

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 Heute begehen Jüdinnen und Juden das Pessah-Fest. Am Sonntag feiern Christinnen und Christen weltweit die Auferstehung Jesus Christus von den Toten. Am 23. April beginnt für Musliminnen und Muslime der Ramadan.

„Diese hohen Feste führen sonst viele Menschen zusammen, die sich gemeinsam ihres Glaubens versichern, miteinander beten, singen und feiern. Dieses Jahr ist alles anders. Die Corona-Pandemie zwingt uns, inne zu halten und physische Kontakte zu vermeiden. Das ist für viele nicht einfach. Wir wünschen jedoch allen, dass sie trotz aller Unsicherheit und aller Schwierigkeiten den Mut und die Zuversicht nicht verlieren. Deshalb wünschen wir von Herzen frohe Ostern und auch sonst alles Gute! Seien Sie trotz physischer Kontaktvermeidung füreinander da, ob per Telefon, Postkarte oder Videotelefonie. Und lassen Sie uns auch diejenigen nicht vergessen, die einsam sind oder unsere Hilfe brauchen“, so Astrid Rothe-Beinlich, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag.

Die derzeitige Situation fordert uns alle. „Ich wünsche mir, dass Familien und Freunde jetzt einander ganz besonders Halt geben. Viele Kinder freuen sich auf das Osterfest und sollen dieses auch jetzt nicht missen“, so Rothe-Beinlich weiter. Allerorten werden in den kommenden Tagen beispielsweise Eier gefärbt und bemalt. Ein Verbrauchertipp an dieser Stelle: „Kauft kein Ei mit einer 3. Die Hühner werden es Ihnen danken“, so die grüne Fraktionsvorsitzende, die damit noch einmal auf die qualvolle Käfighaltung vieler Hühner verweist.

Gerade an Ostern und in dieser Zeit gilt es jedoch, auch diejenigen nicht aus dem Blick zu verlieren, die derzeit in den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen, Kaufhallen, Drogerien, in Kraftwerken, bei der Müllabfuhr oder im ÖPNV ihren Dienst tun, damit wir gut versorgt und möglichst gesund durch diese Krise kommen. „Sie brauchen dauerhaft unsere Wertschätzung und Anerkennung“, ist die Grünenpolitikerin überzeugt.

Zudem geht der Blick auch über die Landesgrenzen hinaus. „Wer weiß, in welcher furchtbaren Situation Menschen derzeit auf griechischen Inseln in Lagern zu Tausenden leben müssen, der kann sich unserer Forderung nur anschließen, endlich mit der Rettung zu beginnen. Ich bin deshalb sehr froh, dass auch Thüringen an einer Landesaufnahmeanordnung arbeitet, um besonders schutzbedürftige Menschen sofort aus den Lagern zu holen und bei uns aufzunehmen“, schließt Rothe-Beinlich.


Bei Rückfragen: Christian Herrmann, Tel. (0361) 37 72654, (0151) 40 20 69 11 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

veröffentlicht am 09.04.2020