Grüne für mehr Verlässlichkeit in der Schulsozialarbeit

Heute hat die grüne Landtagsfraktion in ihrer Sitzung einen Gesetzentwurf beschlossen, der mehr Planungssicherheit in der Schulsozialarbeit über das Jahr 2020 hinaus schaffen soll.

Kinder in einer Schule

 

Grüne für mehr Verlässlichkeit in der Schulsozialarbeit

Astrid Rothe-Beinlich: Gesetzentwurf schafft Planungssicherheit für die Kommunen, Träger und Schulsozialarbeiter*innen


Heute hat die grüne Landtagsfraktion in ihrer Sitzung einen Gesetzentwurf beschlossen, der mehr Planungssicherheit in der Schulsozialarbeit über das Jahr 2020 hinaus schaffen soll. Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag:

„Die Schulsozialarbeit ist ein überaus wichtiges Instrument zur Unterstützung unserer Kinder und Jugendlichen bei der Bewältigung ihrer individuellen Problemlagen. Daher haben wir in den vergangenen Jahren großen Wert auf den Ausbau der Schulsozialarbeit und deren gesetzliche Verankerung gelegt. Dies haben wir geschafft. Nun wollen wir die Mittel in Höhe von 22,5 Millionen Euro, die wir für die Schulsozialarbeit bereits im Jahr 2020 ausgeben, auch für die Folgejahre sichern. Das schafft Klarheit und Planungssicherheit für die neuen Schulsozialarbeiter*innen selbst, wie auch für die Kommunen und freien Träger, die die Schulsozialarbeit umsetzen."

Die bündnisgrüne Jugendpolitikerin ergänzt abschließend: „Die feste und dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit ist ein gutes und wichtiges Element. Perspektivisch braucht es allerdings einen bedarfsgerechten Schlüssel für die Schulsozialarbeit, der sich an der Schüler*innenzahl orientiert. Entscheidend ist, dass wir an jeder Schule und an jeder Schulart ausreichende Angebote der Schulsozialarbeit bereitstellen können. Nur so gelingt es uns, wirklich allen Kindern und Jugendlichen durch die Unterstützung mit Schulsozialarbeit bestmöglich gerecht zu werden", so Astrid Rothe-Beinlich.

Zum Vorschlag der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, die Mittel für Schulsozialarbeit über das Jahr 2020 festzulegen, erklärt Torsten Wolf, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:

„Rot-Rot-Grün hat gemeinsam in der letzten Legislaturperiode die Mittel für die Schulsozialarbeit im Landeshaushalt deutlich erweitert und für einen großen Schritt hin zu einer vollständigen Ausstattung aller Schulen mit Schulsozialarbeit gesorgt.

Wir begrüßen den Vorschlag, die Mittel für die Zukunft durch eine Änderung des Kinder- und Jugendhilfe-Ausführungs-Gesetzes zu sichern. Es ist wichtig, dass die notwendigen Mittel auch 2021 zur Verfügung stehen und dass wir die Schulsozialarbeit auch in den Folgejahren schrittweise weiter ausbauen. Rot-Rot-Grün wird den Vorschlag zeitnah in den Fachressorts zum Abschluss bringen und in den parlamentarischen Gang einreichen.“


Bei Rückfragen: Pressesprecher Sebastian Arnold, Tel. (0361) 37 72666, (0151) 40 20 69 05

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen
Pressemitteilung 153-19

Ebenfalls nachzulesen in der SZ:

www.sueddeutsche.de/bildung/schulen-erfurt-spd-und-gruene-22-millionen-jaehrlich-fuer-schulsozialarbeit-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200115-99-484461

 
www.gruene-thl.de
www.facebook.de/gruenthl
www.twitter.com/gruenethl
www.youtube.com/gruenethl

veröffentlicht am 16.01.2020