Die Opfer mahnen uns, niemals zu vergessen

Astrid Rothe-Beinlich: Entschieden gegen Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.
Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Vizepräsidentin im Thüringer Landtag und bildungspolitische Sprecherin der grünen Fraktion:

"Wir gedenken an diesem Tag der Opfer des Nationalsozialismus: der sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft systematisch ermordet wurden, der Roma und Sinti, der Menschen mit Behinderungen, der KommunistInnenen und SozialdemokratInnen, der Gläubigen und Homosexuellen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, gequält, gefoltert und ermordet wurden. Wir drücken unsere tief empfundene Solidarität mit den Überlebenden des Nationalsozialismus und ihren Familien aus. In Gedanken sind wir auch bei den Frauen und Männern des Widerstandes und den vielen alliierten Soldaten, die entschlossen gegen den nationalsozialistischen Terror gekämpft und dabei großes Leid und Tod erfahren haben.

Mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sprechen wir uns zugleich für eine pluralistische, tolerante und lebendige Demokratie aus.
Für uns ist dieser Gedenktag aber auch die Verpflichtung, Widerstand gegen neonazistische SchlägerInnen, MörderInnen und rechtsextreme Parteien sowie rassistische und menschenverachtende Parolen zu leisten, die unser freiheitlich demokratisches System gefährden. Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus mahnt uns immer wieder, für Freiheit, Pluralismus und Toleranz, gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einzutreten.
"

Astrid Rothe-Beinlich und andere Mitglieder der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden sich daher auch in diesem Jahr an Protesten und friedlichen Blockaden beteiligen und u.a. am 13.2. in Dresden Gesicht zeigen.

veröffentlicht am 27.01.2014