Erfurter Grüne stellen klar: Gewalt kann und darf kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein

Hass ist keine Alternative, Foto: Bündnis 90/Die Grünen Landtagsfraktion Thüringen

Heute Nacht gab es laut Medienberichten einen Brandanschlag auf einen Kleintransporter der rechtsextremen Partei III.Weg in Erfurt.

Dazu erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Kommunalwahl und Stadträtin in Erfurt:

"Gewalt kann und darf niemals Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Wir Grüne verurteilen diesen Brandanschlag aufs Schärfste. Uns allen muss bewusst sein, dass es in einer Demokratie selbstverständlich der Auseinandersetzung und auch der Abgrenzung bedarf. Nicht jedoch mit solchen Mitteln, denn derartige Angriffe - egal gegen wen - erweisen der Demokratie einen Bärendienst."

"Auch für uns Bündnisgrüne sind die rechtsextremen und rassistischen Parolen und die Ideologie, für die der III.Weg steht, in keinster Weise akzeptabel. Dennoch gibt es Grenzen in der politischen Auseinandersetzung und diese wurden mit dem Anschlag weit überschritten. Eine mutige Gesellschaft lässt sich keine Angst machen. Deshalb setzen wir auf Aufklärung und eine starke Zivilgesellschaft", so Astrid Rothe-Beinlich abschließend.

veröffentlicht am 24.05.2019